Immobilienpreise Mainz-Bingen & Rheinhessen – Marktbericht Q3/2026

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Kaufpreise, Mieten und Bodenrichtwerte für Heidesheim, Ingelheim, Mainz, Budenheim, Bingen und weitere Orte in der Region Mainz-Bingen und Rheinhessen. Die Kauf- und Mietwerte sind Angebotspreise aus Portal- und Marktdaten mit Stand Juli 2026, die Bodenrichtwerte stammen aus den Daten der Gutachterausschüsse Rheinland-Pfalz und Hessen. Wir als Immobilienmakler in Heidesheim und für den gesamten Kreis Mainz-Bingen aktualisieren diesen Preisspiegel quartalsweise.

Stand: Q3/2026 (Datenstand Juli 2026)  |  Nächste Aktualisierung: Q4/2026 (Oktober 2026)

  • Eigentumswohnungen in Ingelheim am Rhein kosten im Juli 2026 durchschnittlich 3.179 €/m², das sind 2,7 % mehr als im Vorjahr (Quelle: immowelt).
  • Einfamilienhäuser in Mainz liegen im Juli 2026 bei durchschnittlich 4.917 €/m² Angebotspreis, Eigentumswohnungen bei 4.312 €/m² (+4,1 % zum Vorjahr).
  • Die durchschnittlichen Bodenrichtwerte für Wohnbauland stiegen in Nieder-Olm, Budenheim und Wörrstadt zum Stichtag 01.01.2026 um gut 10 % gegenüber 2024.
  • Bauzinsen mit 10 Jahren Zinsbindung liegen im Juli 2026 bei rund 3,5 bis 3,7 % effektiv (Quellen: Interhyp, Dr. Klein).

Immobilienpreise im Überblick – Kaufpreise pro Quadratmeter

Ort Eigentumswohnung €/m² Einfamilienhaus €/m² Preisspanne Häuser €/m² Veränderung ggü. Vorjahr
Heidesheim am Rhein3.221 €3.614 €1.612 – 5.467 €ETW +2,7 % / Haus +2,0 %
Ingelheim am Rhein3.179 €4.023 €1.609 – 6.994 €ETW +2,7 % / Haus +2,7 %
Mainz4.312 €4.917 €1.967 – 8.844 €ETW +4,1 % / Haus −1,6 %
Budenheim3.506 €4.174 €2.136 – 6.559 €ETW +2,7 % / Haus +2,0 %
Bingen am Rhein2.817 €2.764 €1.279 – 5.527 €ETW +2,7 % / Haus +2,7 %
Gau-Algesheim3.163 €*3.958 €1.849 – 5.590 €ETW +2,7 % / Haus +2,7 %
Nieder-Olm3.024 €3.955 €2.077 – 6.054 €ETW +2,7 % / Haus −1,6 %
Wörrstadt2.727 €3.549 €1.671 – 5.341 €ETW −3,2 % / Haus −1,2 %
Bad Kreuznach2.870 €3.319 €1.328 – 6.141 €ETW +4,1 % / Haus −0,3 %
Wiesbaden4.296 €4.975 €2.381 – 9.950 €ETW +0,4 % / Haus +2,0 %
Rüsselsheim am Main3.332 €4.427 €2.695 – 7.109 €ETW +2,1 % / Haus +1,8 %

Durchschnittliche Angebotspreise, Quelle: immowelt Preisdaten, Stand 01.07.2026. Die Vorjahresveränderungen bei den kleineren Orten sind teils modellbasiert (kreisweit einheitliche Trends). *Der Wohnungswert für Gau-Algesheim beruht zum Abrufzeitpunkt auf sehr wenigen Angeboten. Zweitquelle zur Plausibilisierung: Homeday Preisatlas Q1/2026 (Budenheim ETW 3.500 € / Haus 4.150 €, Gau-Algesheim 3.100 € / 3.800 €, Nieder-Olm 3.000 € / 3.800 €, Wörrstadt 2.700 € / 3.550 €).

Das Preisgefälle in der Region ist deutlich: Mainz und Wiesbaden bilden mit Wohnungspreisen um 4.300 €/m² die Spitze, während Wörrstadt, Bingen am Rhein und Bad Kreuznach mit Werten unter 2.900 €/m² die günstigsten Einstiegsmärkte sind. Die übrigen Umlandgemeinden liegen bei Wohnungen zwischen rund 3.000 und 3.500 €/m², bei Häusern zwischen rund 3.500 und 4.200 €/m². Wer die Nähe zu Mainz sucht, zahlt in Heidesheim für eine Eigentumswohnung im Schnitt rund 1.100 €/m² weniger als in der Landeshauptstadt.

Innerhalb von Mainz sind die Unterschiede ebenfalls groß. In Mainz-Gonsenheim liegt der durchschnittliche Angebotspreis über alle Wohnimmobilien bei 4.475 €/m² (immowelt, Stand 01.07.2026). In Mainz-Finthen kosten Eigentumswohnungen rund 3.781 €/m² und Häuser rund 4.008 €/m² (immoportal, Stand 01.06.2026). Der Grundstücksmarktbericht der Stadt Mainz bestätigt die Erholung des Marktes: 2024 wurden 1.811 Kauffälle registriert, 18 % mehr als im Vorjahr, bei einem Geldumsatz von 894 Mio. Euro.

Wichtig für die Einordnung: Bei allen Tabellenwerten handelt es sich um Angebotspreise, nicht um notariell beurkundete Verkaufspreise. Tatsächliche Verkaufserlöse hängen stark von Lage, Zustand und Energieeffizienz ab. Wenn Sie konkret über einen Verkauf nachdenken, etwa ein Haus in Ingelheim verkaufen oder eine Wohnung in Mainz verkaufen möchten, ermitteln wir den realistischen Marktwert für Ihr konkretes Objekt.

Mietpreisspiegel Mainz-Bingen und Rheinhessen

Ort Kaltmiete €/m² Spanne / Hinweis Veränderung ggü. Vorjahr
Heidesheim am Rhein11,62 €11,77 – 14,35 €–**
Ingelheim am Rhein12,62 €11,69 – 14,26 €+0,9 %
Mainz15,42 €13,19 – 17,49 € je nach Stadtteil+2,9 %
Budenheim13,51 €12,87 – 15,70 €+4,5 %*
Bingen am Rhein11,56 €10,33 – 12,60 €+5,4 %
Gau-Algesheim11,50 €10,51 – 12,82 €+2,5 %
Nieder-Olm12,92 €11,53 – 14,06 €+4,1 %
Wörrstadt11,88 €Q1/2026+1,0 %
Bad Kreuznach9,80 €Q2/2026+6,3 %
Wiesbaden14,74 €11,70 – 17,76 €+2,9 %
Rüsselsheim am Main11,88 €12,55 – 15,31 €+1,2 %

Durchschnittliche Angebots-Kaltmieten. Quellen: wohnungsboerse.net (Heidesheim, Ingelheim, Mainz, Budenheim, Bingen, Gau-Algesheim, Nieder-Olm, Wiesbaden), ImmobilienScout24 (Bad Kreuznach, Rüsselsheim), Engel & Völkers (Wörrstadt). Spannen: Lage-Spannen von einfacher bis guter Lage laut miet-check.de, Stand 2026 (Mainz: Stadtteil-Spanne laut wohnungsboerse.net). Veränderungen: eigene Berechnung aus den Median-Angebotsmieten von Engel & Völkers, Q2/2026 gegenüber Q2/2025 (Wiesbaden und Wörrstadt: Q1/2026, Bad Kreuznach: ImmobilienScout24 Q2/2026). Da Durchschnitt, Spanne und Veränderung aus methodisch unterschiedlichen Quellen stammen, können sich die Werte einer Zeile im Detail unterscheiden. *Budenheim: Jahresmittel-Vergleich laut miet-check.de, 2026 als laufendes Teiljahr. **Für Heidesheim liegt keine belastbare Vorjahresveränderung vor; Ingelheim gesamt (inklusive PLZ 55262) stieg um 0,9 %. Abruf: 14.07.2026.

Für Kapitalanleger ergeben sich aus den Angebotsdaten rechnerische Bruttomietrenditen von rund 4,1 bis 4,9 %. In Bingen am Rhein liegt die Bruttomietrendite bei etwa 4,9 % (11,56 €/m² Miete zu 2.817 €/m² Kaufpreis), in Ingelheim bei rund 4,8 %, in Mainz bei etwa 4,3 % und in Bad Kreuznach bei rund 4,1 %. Das sind Bruttowerte vor Bewirtschaftungskosten und Steuern. Auffällig: Die Mieten steigen regional weiter, in Bad Kreuznach um 6,3 % und in Bingen um 5,4 % binnen eines Jahres, bundesweit meldet die VALUE AG für Q2/2026 ein Mietplus von 3,8 %. Das stützt die Kalkulation von Anlegern auch bei den aktuell höheren Finanzierungszinsen.

Bodenrichtwerte und Grundstückspreise

Ort Ø Bodenrichtwert Wohnbauland €/m² Spanne €/m² Stichtag
Nieder-Olm502 € (+10,6 % ggü. 2024)340 – 740 €01.01.2026
Budenheim587 € (+10,1 % ggü. 2024)350 – 780 €01.01.2026
Wörrstadt358 € (+10,5 % ggü. 2024)145 – 460 €01.01.2026
Bad Kreuznach322 €120 – 1.650 € (Kernstadt)01.01.2026
Ingelheim am Rhein440 €16 – 760 €01.01.2024
Heidesheim (PLZ 55262)404 €170 – 530 €01.01.2024
Mainz1.233 € (Gonsenheim 967 €, Finthen 892 €)70 – 8.550 €01.01.2024
Bingen am Rhein283 €40 – 570 €01.01.2024
Gau-Algesheim386 €190 – 600 €01.01.2024

Über Wohn- und Mischbauzonen gemittelte Durchschnittswerte auf Basis der Daten der Gutachterausschüsse (Aufbereitung: bodenrichtwerte-deutschland.de, Abruf 14.07.2026). Für Orte mit Stichtag 01.01.2024 lagen die 2026er Werte bei Abruf noch nicht vor. Für Wiesbaden und Rüsselsheim liegen uns derzeit keine belastbaren Durchschnittswerte vor; amtliche Einzelwerte finden Sie in BORIS Hessen.

Ein Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert des Bodens in einer Richtwertzone, den der Gutachterausschuss aus tatsächlichen Kaufverträgen ableitet. Er bezieht sich auf ein unbebautes Grundstück mit zonentypischen Merkmalen. Der Wert Ihres konkreten Grundstücks kann davon abweichen, etwa durch Zuschnitt, Erschließung oder Bebaubarkeit. Die amtlichen, zonenscharfen Werte für Rheinland-Pfalz stellt das Land kostenlos über BORIS-RLP bereit, aktueller Stichtag ist der 01.01.2026. Die Gutachterausschüsse Rheinland-Pfalz melden dazu: In ländlichen Bereichen stiegen die Wohnbaulandwerte im Schnitt um 5 %, in verdichteten Räumen stagnierten sie, in Innenstadtlagen gaben sie um etwa 5 % nach. In Hessen stiegen die Bodenrichtwerte in Wohngebieten zum 01.01.2026 landesweit um durchschnittlich 2,5 %, im Rhein-Main-Gebiet war die Tendenz laut Hessischer Verwaltung für Bodenmanagement eher rückläufig.

Preisentwicklung: Wie hat sich der Markt entwickelt?

Der Wohnimmobilienmarkt in Deutschland und in der Region wächst weiter, aber mit nachlassender Dynamik. Der Häuserpreisindex des Statistischen Bundesamtes stieg im 1. Quartal 2026 um 1,4 % gegenüber dem Vorjahresquartal und um 0,3 % gegenüber dem Vorquartal. Die Quartale davor lagen höher: +3,2 % in Q2/2025, +3,3 % in Q3/2025 und +2,6 % in Q4/2025 (revidierter Wert). Der vdp-Immobilienpreisindex, der auf tatsächlichen Transaktionsdaten beruht, weist für Wohnimmobilien in Q1/2026 ein Plus von 2,3 % zum Vorjahr aus. Der Europace Hauspreisindex zeigt für Juni 2026 eine Seitwärtsbewegung: +1,66 % zum Vorjahresmonat, gegenüber dem Vormonat praktisch unverändert.

Die Finanzierungsseite bleibt der wichtigste Bremsfaktor. Bauzinsen mit 10 Jahren Sollzinsbindung liegen im Juli 2026 je nach Beleihung bei rund 3,5 bis 3,7 % effektiv (Interhyp: 3,59 bis 3,66 % bei bis zu 80 % Beleihung, Stand 12.07.2026; Dr. Klein Topzins: 3,53 % effektiv, Stand 14.07.2026). Seit Ende Februar 2026 sind die Zinsen um etwa 0,3 bis 0,5 Prozentpunkte gestiegen, für das zweite Halbjahr erwartet Dr. Klein einen Korridor von 3,3 bis 3,9 %.

Die Nachfrage zieht dennoch an. Das ImmoScout24 WohnBarometer meldet für Q2/2026 bundesweit 3,9 % höhere Angebotspreise für Bestandswohnungen im Jahresvergleich, das Suchaufkommen im ländlichen Raum stieg um 3 % zum Vorquartal. In Mainz bleibt der Markt strukturell angespannt: Laut Wohnungsmarktbericht der Stadt Mainz fehlten 2024 rund 7.100 Wohnungen, seit 2015 sind per Saldo rund 18.000 Menschen zugezogen. Dieser Nachfrageüberhang strahlt direkt auf die Umlandgemeinden aus. Heidesheim und Uhlerborn sind über die Bahnhöfe an der linken Rheinstrecke in rund 10 Minuten am Mainzer Hauptbahnhof, der Bahnhof Heidesheim wurde 2023 für 14,1 Mio. Euro barrierefrei modernisiert. Dazu kommt die Arbeitsplatzdichte vor Ort: Allein Boehringer Ingelheim beschäftigt am Standort Ingelheim rund 10.500 Menschen. Der Kreis Mainz-Bingen wächst laut Statistischem Landesamt Rheinland-Pfalz bis 2040 voraussichtlich um 4,7 % gegenüber 2020.

Was beeinflusst den Wert Ihrer Immobilie vor Ort?

  1. Lage: Entscheidend sind Mikrolage und Anbindung. Objekte mit fußläufigem Bahnanschluss nach Mainz oder Wiesbaden erzielen in der Region spürbar höhere Preise als Lagen ohne Schienenanbindung.
  2. Baujahr und Zustand: Sanierte Bestandsobjekte verkaufen sich deutlich besser als Objekte mit Sanierungsstau, der Modernisierungsaufwand wird von Käufern heute vollständig eingepreist.
  3. Energieeffizienzklasse: Fast jedes dritte angebotene Einfamilienhaus in nachfragestarken Regionen hat Klasse G oder H (ImmoScout24, Q2/2026). Für solche Objekte werden am Markt erhebliche Abschläge verhandelt.
  4. Grundstücksgröße: Der Bodenwert macht in Orten wie Budenheim (587 €/m²) oder Nieder-Olm (502 €/m²) einen erheblichen Teil des Gesamtwerts aus, große Grundstücke mit Nachverdichtungspotenzial sind gefragt.
  5. Ausstattung: Bäder, Haustechnik, Grundriss und Außenflächen entscheiden innerhalb der ortsüblichen Preisspanne über die Positionierung nach oben oder unten.
  6. Vermietungsstand: Vermietete Wohnungen erzielen meist niedrigere Preise als bezugsfreie, weil sie primär Kapitalanleger ansprechen, die über die Rendite kalkulieren.

Wie wir diese Faktoren bei Verkauf und Vermarktung konkret bewerten, erläutern wir auf unserer Seite für Verkäufer von Haus und Wohnung.

Häufige Fragen zu Immobilienpreisen in Mainz-Bingen und Rheinhessen

Was kostet ein Haus in Ingelheim?

Ein Einfamilienhaus in Ingelheim am Rhein kostet im Juli 2026 durchschnittlich 4.023 € pro Quadratmeter, die Angebotsspanne reicht von 1.609 bis 6.994 €/m² (Quelle: immowelt). Gegenüber dem Vorjahr sind die Hauspreise um 2,7 % gestiegen. Der tatsächliche Preis hängt stark von Lage, Zustand und Energieeffizienz ab. Als Immobilienmakler in Ingelheim bewerten wir Ihr Haus gerne individuell.

Wie hoch sind die Quadratmeterpreise in Heidesheim?

In Heidesheim am Rhein kosten Eigentumswohnungen im Juli 2026 durchschnittlich 3.221 €/m² und Einfamilienhäuser durchschnittlich 3.614 €/m² (Quelle: immowelt). Die Angebots-Kaltmiete liegt bei rund 11,62 €/m². Damit ist Heidesheim rund ein Viertel günstiger als das benachbarte Mainz, bei nur etwa 10 Minuten Bahnfahrt zum Mainzer Hauptbahnhof.

Sind die Immobilienpreise in Mainz-Bingen 2026 gefallen?

Nein, die Immobilienpreise im Kreis Mainz-Bingen sind 2026 nicht gefallen, sondern moderat gestiegen. In Ingelheim, Heidesheim und Bingen legten die Angebotspreise für Wohnungen und Häuser gegenüber dem Vorjahr um rund 2 bis 2,7 % zu (immowelt, Stand Juli 2026). Auch bundesweit stiegen die Wohnimmobilienpreise im 1. Quartal 2026 um 1,4 % (Destatis), allerdings mit deutlich geringerer Dynamik als 2025.

Wie viel Miete kann ich für eine Wohnung in Ingelheim verlangen?

Die durchschnittliche Angebots-Kaltmiete in Ingelheim am Rhein liegt 2026 bei 12,62 € pro Quadratmeter (Quelle: wohnungsboerse.net). Kleinere Wohnungen um 30 m² erzielen mit rund 14,53 €/m² mehr, Wohnungen ab 100 m² liegen bei etwa 12,29 €/m². Die rechtlich zulässige Miete kann davon abweichen, hierzu beraten wir Sie gerne.

Was kostet eine Eigentumswohnung in Mainz?

Eine Eigentumswohnung in Mainz kostet im Juli 2026 durchschnittlich 4.312 € pro Quadratmeter, 4,1 % mehr als im Vorjahr (Quelle: immowelt). Neubauwohnungen lagen laut Grundstücksmarktbericht der Stadt Mainz 2024 im Schnitt bei 7.943 €/m², gebrauchte Wohnungen je nach Stadtteil bei etwa 2.710 bis 4.239 €/m². Als Immobilienmakler für Mainz kennen wir die Preisunterschiede der Stadtteile im Detail.

Wie hoch sind die Bodenrichtwerte im Kreis Mainz-Bingen?

Die durchschnittlichen Bodenrichtwerte für Wohnbauland liegen zum Stichtag 01.01.2026 in Budenheim bei 587 €/m², in Nieder-Olm bei 502 €/m² und in Wörrstadt bei 358 €/m², jeweils gut 10 % über dem Stand von 2024. Für Ingelheim weist der letzte verfügbare Stichtag (01.01.2024) durchschnittlich 440 €/m² aus. Zonenscharfe amtliche Werte finden Sie kostenlos im Portal BORIS-RLP.

Lohnt sich eine Wohnung in Rheinhessen als Kapitalanlage 2026?

Kapitalanleger erzielen in der Region Mainz-Bingen 2026 rechnerische Bruttomietrenditen von rund 4,1 bis 4,9 %, je nach Ort und Objekt. Bingen am Rhein liegt mit etwa 4,9 % vorn, Mainz mit rund 4,3 % darunter, dafür mit sehr geringem Leerstandsrisiko: Der marktaktive Leerstand im Mainzer Geschosswohnungsbau beträgt nur 1,4 %. Steigende Mieten von regional 1 bis 6,3 % pro Jahr stützen die Kalkulation.

Wie entwickeln sich die Bauzinsen 2026?

Bauzinsen mit 10 Jahren Sollzinsbindung liegen im Juli 2026 bei rund 3,5 bis 3,7 % effektiv (Quellen: Interhyp, Dr. Klein, Stand 14.07.2026). Nach einem Anstieg um 0,3 bis 0,5 Prozentpunkte seit Ende Februar 2026 erwarten Marktbeobachter für das zweite Halbjahr eine Seitwärtsbewegung im Korridor von etwa 3,3 bis 3,9 %.